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Stille vor Gott

von Ingeborg Piechottka-Ruks

 
   
   

Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele

1Ein Psalm Davids, vorzusingen, für Jedutun. 2Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. 3Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, daß ich gewiß nicht fallen werde. 4Wie lange stellt ihr alle einem nach, wollt alle ihn morden, als wäre er eine hangende Wand und eine rissige Mauer? 5Sie denken nur, wie sie ihn stürzen, haben Gefallen am Lügen; mit dem Munde segnen sie, aber im Herzen fluchen sie. SELA.
6Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. 7Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, daß ich nicht fallen werde. 8Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott. 9Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht. SELA. 10Aber Menschen sind ja nichts, große Leute täuschen auch; sie wiegen weniger als nichts, soviel ihrer sind. 11Verlaßt euch nicht auf Gewalt und setzt auf Raub nicht eitle Hoffnung; fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran. 12Eines hat Gott geredet, ein Zweifaches habe ich gehört: Gott allein ist mächtig, 13und du, Herr, bist gnädig; denn bdu vergiltst einem jeden, wie er's verdient hat.

Psalm 62

Wo Gott Raum gewinnt, da wird Murren zum Stillesein, das Stillesein zum Danken, Danken zu einer fröhlichen Hoffnung ewigen Lebens.
Friedrich von Bodelschwingh

Es gibt manchmal Stunden, Tage, bisweilen Wochen, in denen mir das eigene Reden über Gott vor anderen Menschen und mit ihnen als nichtssagend und banal erscheint. Was ich habe ich denn momentan Relevantes über meine Erfahrungen mit Gott zu sagen? Habe ich das, was ich sage, nicht schon oft genug formuliert? Fülle ich das, was ich über Gott schreibe und sage, mit meinem Leben aus? Verharre ich an einem Punkt meines Lebens? Diese Fragen lassen mich manchmal verstummen. Ich brauche Raum und Zeit für mich und für mein inneres Zwiegespräch mit Gott. Dann spüre ich, wie er in meine Stille hineinspricht. Eine Tür öffnet sich neu – nach Stunden, nach Tagen, nach Wochen oder nach Monaten. Neue Aspekte meines Lebens und damit auch meiner Gemeinschaft mit Gott werden mir deutlich. Stillewerden vor Gott fällt vielen Menschen schwer. Doch die Stille vor Gott führt uns in die Nähe zu ihm.

In der kommenden Zeit wird das Thema verschiedener Impulse sein: Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele.


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