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Kunst und Glaube
   

Kunst und Glaube

Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?

1. Korinther 15, 55

 
   

 

 

 

 

 

 

Christian Rohlfs, Tod, wo ist Dein Stachel, 1936

Wassertempera, 67 x 49,5 cm, bez. u.r. CR 36, Helene-Rohlfs-Stiftung

© VG Bild-Kunst, Bonn 2007

  Der Maler Christian Rohlfs (1849 – 1936) hat in diesem Bild  1. Korinther 15, 55 umgesetzt: Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?

Aus der braunen Bildfläche schimmert der weiße Grund transparent hindurch. Beinahe undinglich erscheint das Kreuz Christi im Zentrum. Es wird überstrahlt von dem leuchtenden Stern von Bethlehem. Vor dem Kreuz schweben zwei Auferstehende aus ihren Gräbern hervor. Die Sense auf seinen Schultern tragend, schleicht die schemenhaft angedeutete Gestalt des Todes über beide Gestalten hinweg.

Rohlfs hat in diesem Bild das Erlösungswerk Christi veranschaulicht. Leid, Krankheit und Tod sind Grundkonstanten des menschlichen Lebens. Doch über die Vergänglichkeit unseres irdischen Daseins hinaus leuchtet uns der Stern von Bethlehem den Weg zum Kreuz Christi und die Überwindung des Todes durch die Auferstehung unseres Heilands. Ja, wir dürfen uns auf das herrliche Zusammensein mit Gott, unserem Herrn und Vater, freuen, wie Offenbarung, Kapitel 21, 1 - 4 dieses schildert: 

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen , und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein: denn das Erste ist vergangen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich von der grenzenlosen Liebe Gottes, die in die Dunkelheit des Kreuzes hineinstrahlt, ergreifen lassen.


Ingeborg Piechottka M.A.